Martin Funk - Bürgermeister für Altbach - Portrait im Bürgermeisterbüro

Verantwortung zu übernehmen, heißt für mich, Zukunft aktiv zu gestalten

Als Bürgermeister war es mir wichtig, pragmatische Wege zu finden, komplexe Themen verständlich zu machen und die Verwaltung handlungsfähig zu halten – heute und morgen.
Ich bin in Plochingen aufgewachsen und habe nach dem Abitur Wirtschaftsrecht studiert, gefolgt von einem Master in Europäischem Verwaltungsmanagement mit Praxiserfahrungen in Brüssel. Früh durfte ich Verantwortung übernehmen: Mit 27 Jahren wurde ich zum Bürgermeister der Gemeinde Ohmden gewählt – ein wichtiger Grundstein für meine kommunalpolitische Arbeit und ein Zeichen des Vertrauens.

Vom 15. Januar 2018 bis 14. Januar 2026 war ich Bürgermeister der Gemeinde Altbach. In dieser Zeit konnte ich vielfältige Projekte anstoßen und weiterentwickeln – von einer soliden Haushaltsführung über Investitionen in Bildung und Infrastruktur bis hin zu modernen Verwaltungsprozessen.

Neben meiner Tätigkeit in Altbach engagierte ich mich in verschiedenen überörtlichen Gremien:
Ich war Mitglied im Beirat von Komm.ONE, dem kommunalen IT-Dienstleister in Baden-Württemberg, Verwaltungsrat beim Neckar-Energieverband (NEV), Mitglied im Finanzausschuss des Gemeindetags Baden-Württemberg sowie stellvertretender Vorsitzender im Abwasserverband und im Gemeindeverwaltungsverband. Außerdem vertrat ich Altbach in der Fluglärmkommission.

Diese Aufgaben gaben mir die Möglichkeit, über die Grenzen der Gemeinde hinaus Verantwortung zu übernehmen – mit einem klaren Blick für kommunale Belange und einem Verständnis für die Zusammenhänge, die Entscheidungen auf Landes- und Kreisebene prägen.

Ich arbeite gern an der Schnittstelle von Verwaltung, Politik und Bürgerschaft. Dabei leitet mich der Anspruch, praktikable Lösungen zu finden, die das Leben in der Kommune konkret verbessern. Offenheit im Austausch, Verlässlichkeit und eine sachorientierte Haltung prägen meinen Arbeitsstil.

Ihr
Martin Funk

Finanzen & Wirtschaft – Stabilität und nachhaltige Entwicklung

  • Ich stehe für eine solide Finanzpolitik mit klaren Prioritäten. Pflichtaufgaben wie Infrastruktur, Bildung und Feuerwehr haben dabei Vorrang – ohne dabei die Gemeindefinanzen zu überlasten. So konnte das Feuerwehrmagazin in Altbach in meiner Amtszeit erneuert und erweitert werden. Durch zusätzliche Räume, die auch dem örtlichen DRK zur Verfügung stehen, ist es zugleich zum Standort des kommunalen Krisenstabs geworden. Auch in die Bildung wurde investiert: Ein neues Kinderhaus wurde auf den Weg gebracht.

  • Langfristige Handlungsfähigkeit sichern: Die steigenden Anforderungen an Kommunen verlangen kluge, vorausschauende Haushaltsplanung. Hierbei achte ich besonders darauf, die wirtschaftlichsten Maßnahmen zu ergreifen.

  • Gewerbeentwicklung voranbringen: Der Kraftwerksstandort bleibt auch in Zukunft mit dem Fuel-Switch Projekt des Kraftwerksbetreibers und der Errichtung einer Gasturbinenanlage auf dem Kraftwerksgelände erhalten. Mit der Fertigstellung dieser zukunftsweisenden Maßnahme kann auch das Gewerbegebiet „Ghai IV“, das in den Vergangenen Jahren realisiert wurde, erschlossen und entwickelt werden. Der Kraftwerksstandort bietet Chancen für zukunftsorientierte Energieprojekte – von Wasserstoff bis Photovoltaik – deshalb galt für mich stets, Altbach als Energiestandort zu stärken.
Martin Funk vor dem Feuerwehrgerätehaus in Altbach
Erneuert, erweitert und um DRK-Räume ergänzt: Das Feuerwehrmagazin dient nun auch als Standort für den kommunalen Krisenstab.
Zwei Kinder, ein Junge und eine Mädchen, bauen an einem Tisch einen Roboter
Unsere Kinder in Altbach sollen bestmögliche Startchancen haben. Eine gute Ausstattung unserer Grundschule ist ein Baustein dazu.

Bildung & Kinder­betreuung – Zukunft für unsere Kinder sichern

  • Schulentwicklung als zentrales Zukunftsprojekt: Die Gebäude der Grundschule mussten fit für die Zukunft gemacht werden, um den Schülerinnen und Schülern moderne Lernbedingungen zu bieten. Dabei passten wir unsere Planung auch den Bedarfen zukünftiger Generationen an. Dies galt vor allem in Bezug auf die Betreuung. Es galt hierbei eine ganzheitliche Lösung zu finden ob im Bestand oder im Neubau.
  • Ausbau der Kinderbetreuungsangebote: Wir sicherten den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz durch die Erweiterung bestehender Einrichtung in Kombination mit der Schaffung neuer – so haben wir erfolgreich die Zahl der Gruppen erhöht und mit der ersten TiagR (Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen) wurde ein neues Betreuungsangebot geschaffen. Mit dem Kinderhaus Mosaik wurde eine neue Kindertageseinrichtung in Altbach auf den Weg gebracht.
  • Die Zukunft in unserer Hand: Altbach wurde mit der Übernahme der Trägerschaft des Kinderhauses Vogelwiesen erstmals selbst zur Trägerin einer Kindertageseinrichtung. So konnten wir das Angebot in meiner Amtszeit stetig erweitern.
  • Lebenswert für Groß und Klein: Mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung an der Grundschule und der Einführung der Ganztagsschule als Wahlform, wurden in meiner Amtszeit die Weichen für den gesetzlichen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/27 in Altbach gestellt.

Infrastruktur – Lebensqualität erhalten und verbessern

  • Verkehr und Versorgung modernisieren: Investitionen in Straßen, Wege, Brücken und vor allem in die örtliche Wasserversorgung sind unerlässlich. Hierauf habe ich während meiner Amtszeit den Fokus gelegt.
  • Mit Augenmaß in die Zukunft bauen ist mein Motto: In meiner Amtszeit konnten für die Gemeindeentwicklung strategisch wichtige Grundstücke erworben werden.
  • Mit Höchstgeschwindigkeit in die Digitalisierung: Mit dem geförderten Glasfaserausbau wurde das Gewerbegebiet erfolgreich mit der besten Übertragungskapazität versorgt. Ein weiterer Schritt wurde angestoßen, der eigenwirtschaftliche Netzausbau im Ortsgebiet.  
Martin Funk - Bürgermeister für Altbach - Auf einem Fahrrad mit grünem Polo-Shirt vor einer modernen Wohnsiedlung
Sehr gerne bin ich auf dem Fahrrad unterwegs.
Dächer bieten Chancen – für die Öffentlichen unserer Gemeinde und für Privathaushalte. Mit Photovoltaik werden sie zu Kraftwerken für eine nachhaltige Zukunft.
Dächer bieten Chancen – für öffentliche Grbäude und für Privathaushalte. Mit Photovoltaik werden sie zu Kraftwerken für eine nachhaltige Zukunft.

Nachhaltigkeit & Energie – Verantwortung für die Zukunft

  • Fit für die Zukunft: Neben der Infrastruktur galt das auch für die kommunalen Liegenschaften gelten. Bei anstehenden, notwendigen Sanierung der Gebäude legte ich besonders Wert darauf, dass diese wirtschaftlich sinnvoll saniert wurden und Betriebskosten gesenkt wurden. Hierbei war es wichtig Potentiale im Bereich Photovoltaik auszuschöpfen.
  • Ganzheitliche Planung für Altbach: Die kommunalen Wärmeplanung wurde beschlossen, aus dieser ergeben sich notwendige Schritte für die künftige Energieversorgung.

Ehrenamt & Gemein­wesen – Verant­wortung für alle Generationen

  • Das Wir zählt: Eine Gemeinde wird lebendig durch die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen. Es war mir wichtig dieses Engangement zu unterstützen und zu fördern. Nur mit einem guten Zusammenspiel von Ehrenamt und Gemeindeverwaltung kanne eine Gemeinde vorangebracht werden. Das hat sich mit Projekten, wie beispielsweise einem offenen Bücherregal, gezeigt.
  • Raum für Engagement: Vereinsarbeit und ehrenamtliches Engagement bedarf Räumlichkeiten, in denen es stattfinden kann, das bezieht sich in Gemeinden vor allem auf die Sporthallen und -Anlagen. Deshalb ist es wichtig die Weiterentwicklung der Sportplätze mit zukunftsfähigen Lösungen stets voranzutreiben.
  • Investitionen in Lebensqualität war mir in meiner Amtszeit wichtig. Hierzu zählen: Die Sanierung der Bücherei, Jugendhaus, Hallenbad und Veranstaltungstechnik der Ulrichskirche.Dies sicherte wertvolle Angebote für Freizeit, Bildung und Kultur. Diese freiwilligen Aufgaben einer Gemeinde habe ich als Bürgermeister mit Überzeugung vorangetrieben.
  • Gemeinde gemeinsam leben, hierzu braucht es Veranstaltungsräume wie Gemeindehallen oder Bürgerzentren.
Altbach liest – dank vieler helfender Hände! Unser neues Bücherregal ist ein wunderbares Beispiel für gelebtes Ehrenamt. Und ein Extra-Dank geht an den Bauhof für den schicken neuen Look der alten Telefonzelle.
Ein offenes Bücherregal ist ein wunderbares Beispiel für gelebtes Ehrenamt.